Player Benchmark System besser als Van Keelen-Test

Ansätze, Strategien, Wahrscheinlichkeiten, Progressionen, alles was es so Überlegungen um Roulette gehört. Auch wenn keine konkreten Ergebnisse herauskommen, eben - Theorie

Player Benchmark System besser als Van Keelen-Test

Beitragvon PenoIceOff » So 3. Apr 2016, 23:41

Ich denke der Van Keelen-Test an sich ist unzureichend. Ich habe 1x das Kriterium 100 Stücke bei 1000 gesetzten coups bei Gleichsatz erfüllen können habe mein Geld aber trotzdem verloren :!: . Jetzt wo ich mit die RP etwas fortgeschrittener zurecht komme weiß ich auch warum:
Dieses Kriterum kann man in 5-20 Tausend coups erfüllen, und genau das ist das Problem weil für die Aussage,
ob eine Strategie langfristig Gewinn bringt ist eine so kurze Permanenz absolut nicht ausreichend.
Wegen dem Bankvorteil kann man mathematisch (Stand der heutigen Wissenschaft :mrgreen: ) ja langfristig nicht gewinnen.
Daher ist die Fragestellung in der Form auch sinnlos und es muss ein anderes Ziel definiert werden.
Zum Beispiel welche Strategie bringt am häufigsten positive Ergebnisse in der Varianz oder möglichst große Ausreißer in den positiven Kapitalverlauf.
Somit ist die Frage welche Strategie bringt kurz- bis mittelfristig Gewinn :idea:

Ich bin ebenfalls der Meinung das man die Verlusthöhe innerhalb den Kapitlaverlaufs mit berücksichtigen muss.
Ein Problem ist allerdings das man sich auf eine Permanenz einigen müsste um die Ergebnisse Vergleichbar zu machen.
Ich schlage diese hier vor :) z.B. die hier: http://www.roulettepilot.de/Goodies/perm.html

Diese Tests Pernmanenz könnte man in 4 Klassen einteilen, z.B.

Platintest 1 Mio
Goldtest 500k
Silbertest 250k
Bronzetest 100k

Nach dem man sich für eine Kategrie entschieden hat z.B. Bronzetest 100k
Würde ich folgenden Testablauf vorschlagen, es werden 10 Tests nacheinander gestartet:
1. Test beginnt ab der Permanenz 0
2. Test beginnt ab der Permanenz 10.000
3. Test beginnt ab der Permanenz 20.000
....usw bis
9. Test beginnt ab der Permanenz 90.000

Ziel des ganzen soll sein das man durch 10 Testläufe Zufallstreffer minimiert, und man kann natürlich auch 20,30 oder 100 Tests machen.

Die erste Methode die ich verwendet habe stoppt jeden Test nach 10k Permanenzen und errechnet den Return on Investment(ROI)-Wert.
Also wie tief war der Player unter 0 und wie hoch war der Gewinn nach 10k Permanenzen die Forem ist =SUMME(((1/(Verlust*-1))*Gewinn))
Ein weiterer Wert wäre der Risikofaktor , also wie hoch war der max Setzwert oder Verlust (jenachdem was öher war) über der Nulllinie(Gewinnzone).
Die Formel dazu lautet =SUMME((1/Gewinn)*maxVerlust)

Um jetzt zu ermitteln welcher Player besser ist müsste die Tabelle einfach nach Risiko und als zweiter stelle nach Roi sortieren lassen.
oder diese Formel nehmen Roi * Risikofaktor. Diese Formel vereint dann 4 wichitge Eckdaten eines Players in einem einzigen Wert.
Es gibt aber noch 1 Faktor der nicht enthalten ist, und zwar das Verhältniss von gesetzen coups zu getesteten Permanenzen.
Beispiel 1 Player setzte bei 10k nur 17x und ein anderer 1653x. Da stell sich das Problem das je weniger ein player gesetzt hat desto
höher steigt die Wahrscheinlichkeit das der Effitienzfaktor weniger genau ist. (Als bei einem Player der viel setz.)
Wenn ein Player aber wenig setzt dann kann es sein das man seine "Achilles"abfolge garnicht findet und dann plötzlich überrascht wird.
Das wäre so als würde man einen Player der viel setzt statt mit 100k nur mit 1k Permanenzen testen.
Aber dafür habe ich auch schon eine Lösung parat :idea: .
Und zwar die Formel =SUMME((((1/Permanenztestlänge)*Gesetzt coups)*Testanzahl))
Sie drückt im Prinzip die Permanenzabdeckung aus so das man Testergebnisse objektiv vergleichen kann 8-).
(mit dem Wert der Formel "Test Sicherheit" kann man sehen wie stark die Permanenzabdeckung verschiedener Player von einander abweicht.
Bsp ein Player hat nach 10x 10.000 Permanenzen einen Sicherheitswert(Permanenzabdeckung) von 67% und eine anderer nur 12,5%, das bedeutet man muss beim zweiten Player ca 5x mehr Test durchführen um ebenfalls auf ca 67% Permanenzabdeckung zu kommen um beide Player fair zu beurteilen)

Meiner Meinung nach hat jeder Player eine "Achilles"abfolge die ihn killt. Die Kunst ist es eine/mehrere Abfolge/n zu finden die sehr selten ist in die Strategie danach auszurichten. Diese Player kann man durch ausgiebige Tests nach Effitienz einteilen.

Ich habe mal eine Beispieltabelle mit halb fiktiven Werten im xls97 und odf Format als zip angehängt, da ich noch am testen bin :) sobald ich fertig bin lade ich die Ergebnisse hoch.
(wichtig bei dem Feld "Verlust unter 0" nur Minuswerte eintragen, wenn der Player kein Minus hatte als bsp 0 dann einfach -1 eintragen)

Bin auf eure Meinungen gespannt.

EDIT Montag 17:22h: so habe mal im Kopf überschlagen und bin zum Ergebnis gekommen es gibt eine Möglichkeit mit guten PlayernGeld zu verdienen.
Werde das später noch genauer erklären wie (Erwartungswert ist über 1,0 ).
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Re: Player Benchmark System besser als Van Keelen-Test

Beitragvon jocotolos » So 10. Apr 2016, 00:21

Hi PenoIceOff

Bist Du hier schon weiter? Das interessiert mich sehr, denn ich bin auch
in der Phase wo ich div. Player habe, die recht guten Erfolg haben und
ich bin am Vergleichen. Das probiere ich jetzt auch mal mit Deinem
Excel.

Auch ich denke man kann mit guten Playern Geld verdienen. Doch das geht
nur, wenn man über den einzelnen Player, den einzelnen Tisch, das
einzelne Casino, den einzelnen User etc. hinaus geht. Sprich man muss
verschiedene Player an verschiedenen Tagen in verschiedenen Casinos
laufen lassen. So heben sich sogar Platzer gegenseitig auf und man
verdient unter dem Strich. Ich habe z.B begonnen den Langzeittester als
weiteren Limiter einzusetzen. So definiere ich max. 5 Sessions welche
durch einen recht komplexen Limiter unterteilt werden
Ich bin zwar noch mehrheitlich in der Simulation, doch habe schon
Turniere und FUntische ausprobiert um zu spüren was man dort noch alles
berücksichtigen muss.

Ich habe auch mal ein Geschäftsmodel entworfen, wie man mit professionellem Roulettespiel und obengenannter Risikoverteilung ein gutes Nebeneinkommen aufbauen könnte. Doch dazu braucht es eben einen gut ausgetesteten Player, damit man seine Chancen und vorallem Kapitalbedarfe kennt und dadurch das Risiko einschätzen kann.
ICh schätze Du hast eine ähnliche Einstellung, was die Risiko/Chancen Einschätzung bedingt.

Wenn Du magst können wir uns mal per PN oder später Tel näher austauschen.
Auf jeden Fall schon mal danke für das Excel und für Deine noch folgenden Testauswertungen.
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Re: Player Benchmark System besser als Van Keelen-Test

Beitragvon minimax » So 10. Apr 2016, 13:13

jocotolos hat geschrieben:Doch dazu braucht es eben einen gut ausgetesteten Player

Meiner Meinung nach kann ein einzelner Player, sprich eine feste Strategie nicht gewinnen.

Ich beobachte immer wieder das Auftreten verschiedener typischen Permanenzphasen.
Man bräuchte für jede dieser Phasen optimierte Player, müsste möglichst früh die jeweilige Phase erkennen,
und den entsprechenden Player einschalten.

Ob das automatisch zu machen ist weiß ich nicht. Mir fällt das von Hand schon schwer genug. :roll:
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156 Player getested 100k_01 in 10k Schritten.zip

Beitragvon PenoIceOff » Di 26. Apr 2016, 15:25

Hallo,

ich dachte schon es interessiert Niemanden :shock:,
Ich habe die Excel-Tabelle noch etwas weiter entwickelt. Ich habe noch das Kriterium hinzugefügt "Tests Positiv".
Dies gibt im Prinzip an das ein Test mit mindestens Roi 1,0 abgeschlossen hat also der Gewinn gleich groß wie das Risiko war.

hier sieht man schön der player TP-Rocket ist hier am effizientesten, von den in der Liste.
Er sollte aber unbedingt noch weitere 100k coups getested werden da die Testsicherheit relativ gering ist.
Der Creephunter dagegen hat schon relativ sichere Werte.

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UND Hier ist der Hammer :hammer:

156 Player getested 100k_01 in 10k Schritten.zip
https://mega.nz/#!IcswQR6b!5B1pSN7qHkGn0_fr5rFtsOk-hxtm0V0xCQ3mYxlTzrA


alle Dateien ordentlich benannt nach Autor,Playername(evt Thread),Permanenzname,PermanenzAbschnitt
Das hat mehrere Tage gedauert mit der Demo-version. Beim Test habe ich alle Limiter deaktiviert damit man die player besser vergleichen kann.
Damit kann sich jeder selbst ein Bild machen welcher Player es wert ist in der Excel-Tabelle durchgerechnet zu werden :)
denn das eintragen der Werte dauert ja auch.

Pi mal Daumen kann man sagen das Minimum sollte sein das ein Player von 10 Tests mindestens 4 im Plus abschließt.


Aber abgesehen davon habe ich für mich selbst fesgestellt das die Varianz beim Roulette so groß ist das es zu teuer ist
zu starten. Weil selbst wenn man mit 10cent spielt braucht man in der Regel 120€-150€.
Da man aber 10x spielen sollte um ungefähr die Testbedingungen nachzuspielen (in Echtgeld) müsste man 10x 150€ á 10000 coups laufen lassen.
Weil wenn man nur 1x 150€ einsetzt dann ist die Chance groß das man verliert und gar keine Chance hat ähnliche Ergebnisse wie im Test zu haben.
Daher sind mir 1500€ dann doch zu viel (man sollte unbedingt verschiedene Casinos gleichzeitig nutzen um das Betrugsrisiko zuu minimieren) .
Die einzige Möglichkeit wäre eine 1cent Casino aber soweit ich weiß gibt es nur 1 was man mit dern RP spielen kann, man braucht aber mehrere
um das Betrugsrisiko des Casinos auszuschließen/ zu minimieren.

Daher widme ich mich wieder anderen Investment Möglichkeiten .
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Re: Player Benchmark System besser als Van Keelen-Test

Beitragvon maxpowernight » Fr 12. Aug 2016, 16:50

:mrgreen: Die sind ja fast alle von CasinoSkandal - schön wenn jemand meine Arbeit zu schätzen weis :hurra: :hurra: :hurra: :hurra:
Wenn der Pilot mehr Optionen bietet
als das Roulette haben wir gewonnen!
... wir sind verdammt nahe dran!
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Re: Player Benchmark System besser als Van Keelen-Test

Beitragvon PenoIceOff » Mo 19. Sep 2016, 18:07

Schön das Jemand antwortet :D
Ja viele in der Topliste sind von Casinoskandal.
Ich habe auch versucht zusätzlich fast alle Player aus diesem Forum zu testen.
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