Erwartungswert stetiger Zufallsvariablen

Ansätze, Strategien, Wahrscheinlichkeiten, Progressionen, alles was es so Überlegungen um Roulette gehört. Auch wenn keine konkreten Ergebnisse herauskommen, eben - Theorie

Erwartungswert stetiger Zufallsvariablen

Beitragvon PenoIceOff » Di 29. Mär 2016, 11:53

Bekanntlich hat das Casino durch die 0 einen Hausvorteil, betrachtet man einzelne Wetten.
(Erwartungswert ist im Prinzip einfach Wahrscheinlichkeit einer Wette x Payout = zb. 0.9825)

Ich konnte aber bisher keine Abhandlungen zu z.B. Serien oder Mustern finden.
Hat sich jemand schon mal die Arbeit gemacht und den Erwartungswert von Serien mit dem Roulettepilot untersucht?

PS: ich habe jetzt ca 1 Woche täglich Stundenlang (1785 Minuten Gesamt) Roulette gespielt (rot/schwarz 0,10cent) und nun ist das Kapital von 50€ weg :roll:
Was mir dabei aber aufgefallen ist, war durchaus interessant. Ich habe einen Umsatz von ca 3950€ erzielt und habe einmal geschafft 100 Stücke Gewinn zu erzielen (und weitere male etwas weniger) ohne Progression nur mit Gleichsatz. Allerdings war insbesondere am Ende eine Art "unsichtbare Wand" spürbar :wand: . Ich bin mir sicher das war der Erwartungswert gegen den man nicht ankommt da die Quoten ja feststehen. Daher habe ich am Ende eine 1-3 stufige Paroliprogression anggewendet, die mich mehrere male wieder nach "oben" gebracht hat (ca.20-40 Stücke). Das hat aber nicht gereicht.
Ein weiteres Stück fehlt in diesem Puzzle und zwar die Muster/Serien Statistiken. Wenn man die relativ genauen Wahrscheinlichkeiten der Muster kennt könnte man mit hilfe einer Paroligrogression die Varinaz des Spiels ausnutzen (die Quoten stehene fest, die Varianz nicht). Paroli deshalb weil Sie in positive Ausreißer erzeugen kann, Verlustprogressionen dagegen bringen auf dauer nichts da der Spieler sowieso schon im Nachteil ist (außer mit Nosecutter, den finde ich gut :hut: ).

Ich habe ca. 80000 Zahlen durch gespielt und mir kamen diverse Muster vor die eine Art positive Erwartung hatten* und ich habe auch auf diese Muster gesetzt.
Was mir gefehlt hatte waren die Statistiken um das Spiel "optimal" zu spielen.
(* Beweis müsste durch den RP mit langzeittest gezeigt werden) Interessant ist das ich irgendwan gemerkt habe das ich die Muster kenne und Sie sich wiederholen, das ist auch kein Wunder das die Möglichkeiten von Rot/schwarz begrenzt sind. Es kam mir vor als gäbe es nur einen Varianzvorrat von 20k, so als würde ich das gleiche Spiel 4x gespielt haben :) . Mir sind nicht nur Muster aufgefallen auch die Spielphasen (ca.4)

1.Lange(7-14) Rot dann lange(7-14) schwarz oder umgekehrt
2.mittel lange (4-6) Rot dann mittel lange (4-6) schwarz oder umgekehrt
3."intermezzo" eine Art chaotischer / gesalzener Zustand der beide Serienspielertypen (die Einfarbinge udn die auf Wechsel setzten) Probleme macht
da es of Längenwechsel gibt von 3-4 mit Muster wie RRR-S-R-S-RR-SSS so das man unweigerlich Verlust macht.
4. Wechsel serien R-S-R-S oder länger , diese können auch Doppler enthalten da ein einmaliges nachsetzten einen Ausgleich bringt also R-S-R-S-RR-SS-R-SS-RR
ist kein Problem

Ein Frage die mich beschäftigt ist , wenn man auf Serien spielt ist das evt nicht genug. Ich meine damit das man auf Farb und Wechselserien setzten muss um
zu gewinnen?
Ich der Meinung bin das man mit Hilfe von Statistik ein gewinnbringes des System entwickeln kann wenn man das Spiel richtig angeht (also Muster + Spielphasen + evt Paroliprogression(evt. = je nach Situation)). Ich meine damit das man durch die Statistik und der Spieltheorie eine Lösung für das Roulette Problem finden lönnte
oder einen Gegenteiligen Beweiß.(so etwas wie die Blackjack Spieltabellen die für jede Speilsituation eine Vorgabe haben sowas könnte man auch für Roulette auf einfache oder Duzend Chances realisieren + den bisherigen verlauf des Spiels analysiert).
Ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema Zufall und Statistik, und daher war der Ausflug zum Roulette interessant.

Ich versuche mal meine Spielerdaten von Casino zu bekommen dann kann ich da evt. noch weitere Dinge herausfinden.

Daher wäre es äußerst interessant ob jemand schon mal die gleichen Gedanken hatte und Muster getestet hat.
PenoIceOff
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Registriert: Fr 18. Dez 2015, 15:43

Re: Erwartungswert stetiger Zufallsvariablen

Beitragvon RoulettePilot » Di 29. Mär 2016, 12:22

PenoIceOff hat geschrieben:PS: ich habe jetzt ca 1 Woche täglich Stundenlang (1785minuten Gesamt) Roulette gespielt (rot/schwarz 0,10cent) und nun ist das Kapital von 50€ weg :roll:
....
ohne Progression nur mit Gleichsatz...
...
Daher habe ich am Ende eine 1-3 stufige Paroliprogression anggewendet, die mich mehrere male wieder nach vorne gebracht hat. Das hat aber nicht gereicht.
...

Selbst um den Ausgleich zu erreichen, musst du ja schon das aufholen, was die Null dir klaut. Und um Plus zu erwirtschaften, muss ja deine zu setzende Chance x-mal öfter kommen als die andere.
Deshalb reicht meist der "einfache" Gleichsatz nicht aus, es sei denn, du hast gerade einen guten Lauf, dann musst du aber auch irgendwann die Sache beenden :-)

Bei solchen Dingen (dauerhaftes Setzen auf eine Chance), macht sich an sich eine Überlagerung recht gut.
also du bleibst ewig bei 1 Stück. Sackst du irgendwann mal z.b. auf -30 Stücke ab, müsstest du ja nun 30x gewinnen um wieder Pari zu sein.

Jetzt kanst du aber auch z.B. entweder...
  1. Dauerhaft auf z.b. 3 Euro Gleichsatz umstellen. (aber natürlich im Gleichsatz bleiben). Nun müsstest du theoretisch nur noch 10x mehr gewinnen um wieder pari zu sein.
    Bist du Pari, dann wieder zurück auf 1 Stücke,
    Geht's noch weiter nach unten, müsstest du irgenwann mal wieder das Stück vergrößern. Aber eben nicht gleich und sofort sondern erst nach einer Weile.
    Das Problem ist hier, das es laaange dauern kann, und du einen gewissen Finanziellen Atem brauchst.
    Das mit der "Langen Dauer" nimmt dir der Pilot ab. Das Finanzielle nicht :bruell:
    .
  2. Du versuchst den Ecart zu überlisten, indem du kurzzeitig das Setzstück erhöhst. z.B. auf 3. Hast du dann 1-2 oder 3 mal mehr gewonnen als Verloren, dann wieder zurück gehen auf 1.
    Der Vorteil. Anstatt 30x muss nun deine Chance "nur noch" 20 mal öfter kommen. Du kannst (wenn alles gut geht) den Ausgleich also leicher erreichen (da sie ja eigentlich 30 zurückliegt)
    Blöd läuft es natürlich... (und das passiert meist :lol: ) Kaum setzt du höher, kommen die richtig langen negativ Serien :-)
Was ich damit sagen wollte, Es muss nicht immer eine Progression sein, die recht schnell zum Einsatz kommt.

Zu meinen Bonuszeiten als ich so setzte (dauerhaft auf Rot), kam es vor, das ich mitunter 6 Stunden dauerhaft mit dem höheren Stück setzen musste, ehe der Ausgleich kam. (schief ging es meist dann nur, wenn ich zu vorschnell die Stücklgröße erhöht habe, und dann so richtig ins Minus kam, und es dann noch länger dauerte)

Kannst es ja mal Austesten. Die StepBack bzw. die StepBack-Extended ist dafür recht gut geeignet, wenn man einige Rücksprünge sperrt.
Simulierst du noch, oder verlierst du schon?
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