Die Labouchere

Ansätze, Strategien, Wahrscheinlichkeiten, Progressionen, alles was es so Überlegungen um Roulette gehört. Auch wenn keine konkreten Ergebnisse herauskommen, eben - Theorie

Re: Die Labouchere

Beitragvon Trend » So 31. Mai 2015, 11:52

Nico hat geschrieben:Lieber Nico,

warum so kompliziert?
Mach es doch ganz einfach so:


Nico an Nico? :werweiss:
Ich nehme an Du wolltest es an mich richten...

@Nico: warum so kompliziert? Mach es doch ganz einfach so: [/quote]

Nein, das werde ich nicht ganz einfach so machen! Das hast Du bereits gemacht und bist durch dieses Verfahren zu einem Ergebnis gekommen.
Dieses Verfahren habe ich bereits verstanden (zum großen Teil) ist für mich sogar plausibel, das habe ich Dir bereits in einer Fleißarbeit (Teil 1.) geschrieben. Teil 2. kommt erst noch.

Und bis dahin gehts zunächst darum:
Nico hat geschrieben:Zunächst Trend danke für den Link, aber ein Standardverfahren kann ich da nicht erkennen.
Ich glaube auch nicht dass man die verschieden Verfahren unter einen Hut bringen kann.
.

In Teil 1. habe ich versucht in den ganzen Kuttelmuttel analytisch eine Gemeinsamkeit in Form einer Struktur zu finden, die letztendlich (vielleicht) zu einem "Kochbuch mit Rezepten" führt. Dieses "Kochbuch" würde selbstverständlich auch Dein Verfahren "Rezept" beinhalten. Und alle "Rezepte" haben eins Gemeisam: die Zutaten. Und wie im richten Leben auch: es gibt unendlich viele Rezepte. Ich verstehe, Du hast momentan nur Dein "Rezept" im Kopf.

Nico hat geschrieben:Bitte nicht nur durchlesen, davon hat man nichts, sondern nachbuchen !

Ich habs gelesen, aber nachbuchen, nein das werde ich nicht machen, die Arbeit hast Du schon erledigt.

Aber vielleich köntest Du in der Zischenzeit Teil 1. nochmal durchlesen und die konkret gestellten Fragen beantworten. Das würde vielleicht zu einer Lösungsfindung beitragen.

Ich hoffe ich konnte mich sachlich genug ausdrücken.
VG Trend
Benutzeravatar
Trend
**
 
Beiträge: 196
Registriert: Do 21. Mai 2015, 13:51
Wohnort: Weilheim (OBB)

Re: Die Labouchere

Beitragvon Nico » So 31. Mai 2015, 12:23

Mir ist eben etwas eingefallen:

Wir vermischen hier zwei Ziele:
1. Wollen wir eine von der OriginalPerm völlig ander Perm erzeugen, dann ist das von mir vorgeschlagene Matrix Verfahren
richtig oder
2. Wollen wir die OriginalPerm so verändern, dass sie anormale Eigenschaften hat, z.B kleinere Ecarts, weniger oder mehr Serien als normal. Dann sind MÖGLICHERWEISE Ableitungen das richtige Verfahren. Also die zwei vorigen Cps bestimmen den neuen Satz für Ableitung 1, für Ableitung 2 wieder die zwei vorigen Cps von Ableitung 1, für Ableitung 3 die zwei Cps von Ableitung 2 u.s.w
Aber das ist eine andere Geschichte und ein anderes Ziel.

Natürlich kann man auch beide Verfahren kombinieren, wenn man es komplizierter machen will.
Aber ich denke Verfahren 1 reicht völlig aus. Es liefert alles was nötig ist. Beliebig viele Stränge die von der OriginalPerm völlig verschieden sind und doch ganz einfach für die Prognose auf sie zurückgerechnet werden können.
Mehr ist nicht nötig für das Ziel eine Perm zu finden in der günstige Verhältnisse (z.B. eine überwiegende Rot Tendenz)
herrschen.

Sicher gibt es unzählig andere Wege - aber was wollen wir? Wenn man das Ziel aus dem Auge verliert geht man Umwege.
Nico
Neueinsteiger
 
Beiträge: 20
Registriert: Fr 22. Mai 2015, 18:41

Re: Die Labouchere

Beitragvon Trend » So 31. Mai 2015, 16:46

Sorry, ich wollte nichts vermischen.
Soweit sind wir noch nicht. Ich will mir nur eine gewisse Übersicht erreichen.

Aber immerhin wissen wir jetzt, es gibt das
Spaltungsverfahren und das
Ableitungsverfahren und vermutlich noch viele weitere.

Also, was ich dort unter dem Link gelesen, analysiert habe ist das Ableitungsverfahren. Ist das richtig?

Dann schreibe ich die Erkenntnisse die bis jetzt vorliegen, bzw lagen in die Liste korrekt ein.
Es gibt sozusagen ein Update der Erkenntnisliste V1.1:
1. Spaltungsverfahren: Möglichkeiten unbekannt, vermutlich unendlich.
1.1 Matrix System von Nico, 2-Dimensionale Player-Matrix *), n Möglichkeiten, n = f (x,y)

2. Ableitungsverfahren: Art der Vervielfältigung (V), 2 Möglichkeiten
2.1 V wird laufend aus der Originalpermanenz oder aus den Strengen gebildet, jeder Strang hat mehr oder weniger Bezug zur Originalpermanenz (OP).
2.2 Bezug, 3 Möglichkeiten
2.2.1 jeder gebildete Strang bezieht sich auf die OP
2.2.2 der letzte Strang bezieht sich auf seinen Vorgängerstrang, dieser wieder auf seinen Vorgänger...usw. Und der 1. Strang schließlich auf die OP.
2.2.3 in Folge eines vorgezeichnetes Rasters.

Nico hat geschrieben:Wenn man das Ziel aus dem Auge verliert geht man Umwege.

genau, um das zu vermeiden könnte die Liste der Erkenntnisse ein wenig helfen.

VG Trend
Benutzeravatar
Trend
**
 
Beiträge: 196
Registriert: Do 21. Mai 2015, 13:51
Wohnort: Weilheim (OBB)

Re: Die Labouchere erweitert

Beitragvon Nico » So 14. Jun 2015, 08:40

Ich habe diesen Beitrag eben unter Allgemeines gepostet, aber da gehört er nicht hin. Bitte dort löschen, wenn möglich.
Ausserdem möchte ich in diesem Thread wieder zu seionem eigentlichen Thema zurückkehren:

Hallo Jens,

Ich habe viel mit der Labouchere herumgespielt. Dazu möchte ich zwei Anmerkungen machen:

1. Es gibt im Modul die Möglichkeit die Anzahl Anfügungen einzustellen. Ich verstehe nicht wozu das gut sein soll. Macht man das so gehen die Einsätze noch mehr in die Höhe. Sinnvoller fände ich es wenn - bei hohen Einsätzen, die das Tischlimit übersteigen - die Möglichkeit bestände diese Einsätze zu splitten. Eine 2 bei einem eventuellen SplittFaktor würde dann bedeuten, dass z.B. ein Einsatz von 150 Stücken als 2mal 75 angeschrieben würde.

2. Die L. läuft über lange, oft sehr lange Strecken stracks nach oben. Aber dann kommen zu hohe Einsätze, die aber auch überwindbar wären, wenn das verfügbare Kapital oder das Tischlimit ausreichen würde.

Nun hast Du eine geniale Idee mit dem Guthaben Modul gehabt. Man verwendet das Guthaben, das in guten Strecken angesammelt wurde (und es GIBT lange gute Strecken) um schlechtere Stecken zu überwinden.

Das kann grundsäztlich, wie ich es sehe, auf zwei Arten geschen.
a. Man verwendet das Guthaben schon am Anfang um erst garnicht in schlechtere Strecken hineinzukommen, wie im Guthaben Modul verwirklicht.
b. Meine Überlegung geht aber dahin, das Guthaben erst dann zu verwenden, wenn es wirklich nötig ist, d.h. wenn zu hohe Einsätze erforderlich werden. Entweder indem man die Anzahl noch zu streichender Einsätze erhöht, oder ihre Höhe reduziert.

Leider geht das aber mit dem Modul nicht. Vielleicht könnte man mit anderen Modulen etwas Entsprechendes verwirklichen. Etwa indem man die L. beendet und das als Signal verwendet um eine neue L. mit höheren Einsätzen zu starten.

Was meinst Du dazu?

MfG
Nico
Nico
Neueinsteiger
 
Beiträge: 20
Registriert: Fr 22. Mai 2015, 18:41

Re: Die Labouchere

Beitragvon RoulettePilot » So 14. Jun 2015, 11:03

Hallo,
das mit den Anfügungen ist vorhanden, damit man mehr Spielen kann.
Dies ist ja z.B. interessant bei Strategien mit langen Gewinnstrecken usw.

Man KANN, aber MUSS dies ja nicht nutzen :-)

zu deinem 2. Teil.
Es gibt ja die "Kombi-Progression", bei der man ja je nach Kapital zu einer anderen Wechseln kann,
sodaß dies mit dieser eigentlich verwirklicht werden kann. Also je nach aktuelleer Situation dann zu einer
anderen, oder der selben mit anderer Stückgröße (Richtung Überlagerung) wechseln kann.
Simulierst du noch, oder verlierst du schon?
Benutzeravatar
RoulettePilot
Administrator
 
Beiträge: 3078
Registriert: Mi 18. Sep 2013, 09:58
Wohnort: Datteln

Re: Die Labouchere

Beitragvon Nico » So 14. Jun 2015, 11:25

das mit den Anfügungen ist vorhanden, damit man mehr Spielen kann.
Dies ist ja z.B. interessant bei Strategien mit langen Gewinnstrecken usw.


Verstehe ich nicht, auch lange Gewinnstrecken - bei der L. üblich - können jederzeit abbrechen.

Aber mir geht es vor allem um eines: Wie kann man diese langen Abstürze in nicht setzbare Bereiche wegen Tischlimit überstehen??
Eine Möglichkeit zum splitten der Einsätze wäre doch interessant ?

Dann eine andere Idee von Billedivoire (Spielen und Gewinnen), der Transport.

Wenn man in lange Verluststrecken hineinkommt, die sich durch hohe Einsätze auszeichnen, wendet er den Transport an.
D.h. einTeil des auf der gespielten Seite zu hohen Einsatzes wird auf die Favoritenseite verlagert und dann werden beide Seiten im Differenzsatz bespielt.
Er gibt eine genaue Formel dazu an, welchen Teil des Einsatzes für den Transport zu verwenden ist.

Um das zu realisieren müsste aber der Einsatz zweier Player die auf den beiden Seiten setzen zu einem Einsatz zusammengefasst werden.
Ich bin noch nicht vertraut genug mit den Modulen um sagen zu können ob und wie das möglich ist.

Den KombiPlayer habe ich noch nicht im Visier gehabt. Mal sehen wie der geht. Danke für den Hinweis.
Bei der Vielzahl der Module tut man sich am Anfang schwer. Toll wie Du das hingekriegt hast.

MfG
Nico
Nico
Neueinsteiger
 
Beiträge: 20
Registriert: Fr 22. Mai 2015, 18:41

Re: Die Labouchere

Beitragvon RoulettePilot » So 14. Jun 2015, 11:54

Nico hat geschrieben:...Den KombiPlayer habe ich noch nicht im Visier gehabt....

Wichtig:
Kombi-Progression ... nicht Player :-)

Siehe hier
Simulierst du noch, oder verlierst du schon?
Benutzeravatar
RoulettePilot
Administrator
 
Beiträge: 3078
Registriert: Mi 18. Sep 2013, 09:58
Wohnort: Datteln

Re: Die Labouchere

Beitragvon Nico » So 14. Jun 2015, 15:13

Oh danke, Jens.

Also die Strategie wäre wie folgt:

1. Fiktive Progression mindestens 32 besser 64 Cps. Meistens läuft eine Chance sehr ruhig und die andere tanzt herum.
Die ruhige Chance die meist auch der Favorit ist nehmen und diese erst dann setzen.

2. Vorlauf nicht 1 2 3 4 5 6 sondern 1 2 3 oder 1 2 2 2 .

3. Guthaben ansparen und erst im Notfall verwenden, wenn die Einsatzhöhe 1000 Stück (bei 10 Cent Stückgrösse) droht überschritten zu werden.

4. Einsätze im Notfall splitten.

5. Transport verwenden.

Nochmals:
Punkt 3. bis 5 dient NUR dazu um zu vermeiden, dass mehr als 1000 Stück gesetzt werden müssen !

Ansonsten ist es kein Problem Abstürze die kommen werden zu überstehen, denn dazu reicht es aus wenn man 2 Verluststücke mit einem Gewinnstück kompensiert, so wie es die L. macht. Der Ausgleich MUSS so kommen.
Die Kapitaldecke darf dazu natürlich nicht zu gering sein.

Hoffentlich gelingt es mir das mit den Modulen zu erreichen. Da kenne ich mich leider noch nicht genügend aus. Vielleicht hilft mir ja auch Jens oder jemand anders. :hammer: Diese Strategie ist für hohe Dauergewinne ist sehr vielversprechend. Man kann sich leicht davon überzeugen. wenn man die L. mit obigen Vorlauf simuliert. So schöne gleichmässige Steigungen gibt es sonst nirgends.

MfG
Nico
Nico
Neueinsteiger
 
Beiträge: 20
Registriert: Fr 22. Mai 2015, 18:41

Gleitender Durchschnitt

Beitragvon PenoIceOff » So 27. Mär 2016, 04:46

Ich komme auch aus der Ecke der Trader, daher finde ich die Idee eines Gleitenden Durchschnitts gut.
Das wäre für einfache Chancen (Red/Black,Odd/Even,1-18 + 19-36) möglich.
An der Börse ist einer der besten Sprüche "the Trend is your Friend", damit ist gemeint das der handel mit dem Trend immer Profitabler ist als Kontra.

Es gibt ja diverse Verfahren wie man Charts darstellen kann, und eine Variante könnte man Super auf das Roulette übertragen: Renko Charts.
Siehe Bild 2 http://stockcharts.com/school/doku.php? ... ysis:renko

Wenn man die Roulette Permanenzen in so ein Chartfenster packen würde dann könnte man auch Indikatoren wie den Gleitenden Durchschnitt (z.B. EMA oder SMa = Simple Moving Average) drauf Anwenden.

Also so als würde man an der Börse handeln 8-) .
Als zweiter Chart Typ wären auch Candlesticks denkbar.
Statt der Zeit nimmt man z.B. 36 coups und zählt einfarbige Serien als Körper und Wechselserien als Dochte. Das wären zwar keine Echten Candelsticks sondern eher Bi-Candlesticks :) aber für den Zweck sinnvoll. Bei Bedarf kann ich davon eine Zeichnung hochladen.

Ich denke so ein Renko Börsenchart mit z.B. 144 Werten (Einstellbar in 36er Stufen) würde eine Abwechslungsreiche perspektive bieten :idea:
PenoIceOff
Neueinsteiger
 
Beiträge: 30
Registriert: Fr 18. Dez 2015, 15:43

Re: Die Labouchere

Beitragvon RoulettePilot » So 27. Mär 2016, 04:54

... da muss ich erstmal Grundlagen-Studium machen :-)
Simulierst du noch, oder verlierst du schon?
Benutzeravatar
RoulettePilot
Administrator
 
Beiträge: 3078
Registriert: Mi 18. Sep 2013, 09:58
Wohnort: Datteln

VorherigeNächste

Zurück zu Theoretische Überlegungen und Ansätze zum Roulette

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast