Die Labouchere

Ansätze, Strategien, Wahrscheinlichkeiten, Progressionen, alles was es so Überlegungen um Roulette gehört. Auch wenn keine konkreten Ergebnisse herauskommen, eben - Theorie

Re: Die Labouchere

Beitragvon RoulettePilot » Fr 29. Mai 2015, 21:37

Nachdem durch mein Gelaber der ganze Thread versaut ist, erstmal wieder zurück zu Ausgangsfrage,

Es scheint also kein Standardverfahren, oder nicht DAS Standardverfahren für eine Vervielfältigung der Permanenz zu geben.
Das macht es für mich schwieriger da eine Art "Universal-Modul" zu machen, was dies auf einfache Art erledigt.

Das Problem ist, ich muss mir erstmal selbst das vorstellen können um zu wissen, was da alles so für Schalterchen und Optiönchens gebraucht werden.
Simulierst du noch, oder verlierst du schon?
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Re: Die Labouchere

Beitragvon Trend » Fr 29. Mai 2015, 22:06

RoulettePilot hat geschrieben:Es scheint also kein Standardverfahren, oder nicht DAS Standardverfahren für eine Vervielfältigung der Permanenz zu geben.


Doch, was Nico ansprach scheints zu geben.
Guckst Du hier:
http://paroli.blog.de/2009/02/12/perman ... 1-5556277/
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Re: Die Labouchere

Beitragvon Nico » Sa 30. Mai 2015, 08:44

Und glaubt mir Leute, nur die 15 EUR können es bei Jens nicht nur sein da muss ne ganze Menge Herzblut daran kleben, um so ein DING ständig zu erweitern.
Erweitern geht NUR wenn wir ALLE vom "Profi bis zum Anfänger" alle unsere Gedanken - Vorschläge - u. Ideen hier ungeniert ins Forum stellen tun. es ist immer und sei es noch so unbedeutend für den Moment (unser Jens sortiert es schon aus) etwas brauchbare dabei. es ist wie im Roulette keiner weiß die nächste Zahl aber es kann schon Morgen sein das die eine oder andere Idee uns ein kleines Stück wieder in die richtige Richtung bringt




RoulettePilot hat geschrieben:
Es scheint also kein Standardverfahren, oder nicht DAS Standardverfahren für eine Vervielfältigung der Permanenz zu geben.

Doch, was Nico ansprach scheints zu geben.
Guckst Du hier:
http://paroli.blog.de/2009/02/12/perman ... 1-5556277/


Zunächst Trend danke für den Link, aber ein Standardverfahren kann ich da nicht erkennen.

Ich glaube auch nicht dass man die verschieden Verfahren unter einen Hut bringen kann.
Ein Universal Modul kann ich mir kaum vorstellen

Da gibt es das Spaltungsverfahren.
Man macht einen Strang aus dem 1., 3., 5., 7......Cp
Und einen Strang aus dem 2., 4., 6. .... Cp
Statt um jeweils 2 wie zuvor weiterzuzählen kann man auch um 3, 4, 5 usw. weiterzählen und so weiter Stränge erzeugen.

Dann das Ableitungsverfahren von Pertony.
Man betrachtet jeweils die zwei vorigen Cps, sind diese gleich setzt man die gleiche Chance sonst das Gegenteil.

Im obigen Link wird in Teil 4 ein
weiteres Verfahren
beschrieben, das ich noch genauer ansehen möchte.

Und schliesslich das
von mir vorgestellte Verfahren
, das ich nachher nochmal erklären möchte.

Überlegen wir doch mal was wir erreichen möchten.

Wir möchten aus der OriginalPerm parallel gleichzeitig möglichst viele andere UnterPerms erzeugen die andere Verteilungen enthalten, damit sich mehr spiel- und setzbare Signale ergeben.

Wir brauchen dann nicht auf gute Bedingungen zu warten sondern können diese viel häufiger erzeugen. Und das sollte auf eine möglichst einfache Art programmtechnisch möglich sein.

Alle diese Bedingungen erfüllt das nachfolgend vorgestellte Verfahren.


Wahrscheinlich habe ich mich nicht verständlich genug ausgedrückt, deswegen nochmals zu Vervielfältigungen.

Man erstellt sich eine beliebige Tabelle, z.B. wie folgt
A B C
1. R I M
2. M P Ps
3. P M P
4. S P M
5. S Ps R
Diese Tabelle hat 3 Stränge A, B, C, was 3 verschiedene Permanenzen ergibt
Ein Counter zählt von 1 bis 5.
Bei Count 1 wird für den StrangA R, für StrangB I und für StrangC M gesetzt.
Bei Count 2 wird für A M für B P und für C Ps gesetzt…… u.sw.

Man kann das auch mit Hand machen und jeden Treffer mit einem Punkt markieren. So kann man Figuren auf jedem Strang gut erkennen.

Statt immer R,R,R.. zu setzen wird also bei StrangA
R, M, P, S, S gesetzt und dann wieder von vorne R, M....

Das MultiPlayer Modul.
(Gibts zwar noch nicht, aber kann ja noch werden, wenn Jens sich erbarmt)

Zuerst wird eine Tabelle angelegt wie zuvor und ähnlich wie im Figuren Modul.
Jede Spalte ein Strang. Beliebig viele Stränge.
Vertikal in die Zeilen kommt die Chance für jedem einzelnen Strang
Beliebig viele Zeilen können angefügt werden
Die Anzahl der Zeilen ergibt den Zeilen Counter, der immer wieder auf 1 gesetzt wird, wenn die obere Grenze erreicht ist.

Dann gibt es soviele UnterPlayer wie es Stränge gibt.
Der Unterplayer erhält vom MultiPlayer zwei Chancen:
Die aktuell gefallene Chance und die Prognose, also die zu setzende Chance.
( Wenn man R,R,R,R…. setzt ist das immer die gleiche Chance, hier aber verschieden, denn nach R kann auch als folgende zu setzende Chance eine andere kommen)

Jeder UnterPlayer kann extra für sich auf Signale untersucht werden, wie z.B. welche Chance ist Favorit.
Ergibt diese Untersuchung einen günstigen Zustand, wird nur dieses Signal dieses Unterplayers gesetzt.
Die anderen Unterplayer bleiben unberücksichtigt.
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Re: Die Labouchere

Beitragvon Trend » Sa 30. Mai 2015, 11:03

Hi Nico,

eben habs ich 2 x durchgelesen, hätte ich nicht machen sollen, da ich gerade übermüdet bin und mein Gehirn gerade auf "Aufnahmestop geschalten" hat.
Aber ich versprechs, wenn ich wieder frisch und munter bin (ausgeschlafen), werde ichs studieren.
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Re: Die Labouchere

Beitragvon Nico » Sa 30. Mai 2015, 17:45

Lieber Trend,

ich habe mir vorgenommen hier nur sachliche Beiträge hereinzustellen. Aber jetzt möchte ich doch eine Ausnahme machen.

Schau, wir alle sind durch die Überfülle an Informationen gezwungen Dinge schnell zu lesen ( "querzulesen", wie es so schön heisst. Das muss auch so sein um entscheiden zu können, ob es sich lohnt sich mit dem Thema näher zu beschäftigen.
Aber wenn das Thema Substanz hat und nicht bloss viele Worte macht um wenig zu sagen, dann darf es nicht dabei bleiben.

Man muss sich hineinknien !

Es zu verstehen zu versuchen, auf die Grundlagen zurückgehen, die immer die gleichen sind.
Hier beim Roulette heisst das vor allem sich Permanzen vorzunehmen und die Dinge ausprobieren. Selbst ausprobieren !

Du hast zuvor ein paar Sätze aus dem Link zitiert den Du dankenswerter Weise hier hereingestellt hast, mit der Aussage - so habe ich das jedenfalls verstanden - das wäre nur eine Art von Gedankensalat. Die von Dir zitierte Aussage ist in der Tat nicht leicht verständlich. Aber wenn man sich hinsetzt und es an Permanzen ausprobiert, könnte es durchaus Sinn machen. (Ich habe es nicht ausprobiert, deswegen sage ich "könnte").

Bitte verstehe das nicht als Kritik. Ich selber lese oft "quer". Und verstehe dann aufs Erste nicht ! Es geht uns doch allen so. Das Leben ist oft zu intensiv, die Anforderungen zu hoch. Und dann versucht man in einen müden Kopf noch etwas von dem hieinzupressen, was einem wirklich interessiert. Aber wenn man müde ist, funktioniert das nicht.

Nichts liegt mir ferner als hier ein neues Fass aufzumachen. Aber vielleicht ist ein gut gemeinter Ratschlag als Ausnahme doch erlaubt. Ich möchte selber nur sachliche Beiträge lesen und auch nur solche hereinstellen.

Freundliche Grüsse
Nico
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Re: Die Labouchere

Beitragvon RoulettePilot » Sa 30. Mai 2015, 19:12

Zumindest scheinen, wie ich hier lese, einige Verfahren "öfter" benutzt zu werden als andere, wenn sie sogar teilweise eigene Namen haben.
Das ist ja schon einmal ein Ansatzpunkt.

Aber... eine Frage hätte ich da noch,
(und nicht hauen, wie gesagt, das ist bisher nicht mein Gebiet)

Was nützt einem diese Vervielfältigten Permanenzen?
Ich kannte mal einen User, der machte dies, um "mehr Fleisch" zu haben, also er hat wenig Zahlen und hat durch das vervielfältigen dann mehr Zahlen.
Auch machte er dies, um üfter zum Setzen zu kommen.
Mir wollte das damals nicht in den Kopf, weil ich denke, wenn in diesem kleinen Bereich eine "Auffälligkeit" wäre, diese ja dann sich immer und immer wiederholt, wenn auch, je nach Verfahren in abgeschwächter Form.

Also :) kann mir das einer gaaaaanz Kurz erklären, wobei mir die Vervielfältigung hilft?
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Re: Die Labouchere

Beitragvon Trend » So 31. Mai 2015, 00:46

Lieber Nico, wie versprochen...

Deine neue Beschreibung habe ich studiert und ich glaube es einigermaßen verstanden zu haben. Zumindest in Großen Teilen.
Um es übersichtlich zu gestalten hier meine Erkenntnis in 2 Teilen. Teil 1.: Struktur, Teil 2.: Dein Ansatz

Teil 1: ...zum Link.
Nico hat geschrieben:...danke für den Link, aber ein Standardverfahren kann ich da nicht erkennen.


Dort ist schon eine Struktur erkennbar die man als Standardverfahren bezeichnen könnte, nur ist die ziemlich verschachtelt im Text versteckt. Genauer genommen sind es mehrere Teilstrukturen, zum Teil mit Unterstrukturen die zusammen eine Gesamtstruktur bilden, sozusagen ein "Kochrezept". Systematisch angeordnet sieht es ungefähr so aus:

1. Teilstruktur: 2-Dimensionale Player-Matrix *), n Möglichkeiten, n = f (x,y)
2. Teilstruktur: Art der Vervielfältigung (V), 2 Möglichkeiten
2.1 V wird laufend aus der Originalpermanenz oder aus den Strengen gebildet, jeder Strang hat mehr oder weniger Bezug zur Originalpermanenz (OP).
2.2 Bezug, 3 Möglichkeiten
2.2.1 jeder gebildete Strang bezieht sich auf die OP
2.2.2 der letzte Strang bezieht sich auf seinen Vorgängerstrang, dieser wieder auf seinen Vorgänger...usw. Und der 1. Strang schließlich auf die OP.
2.2.3 in Folge eines vorgezeichnetes Rasters.

Die Zahl der möglichen Kombinationen ist astronomisch hoch. Allein jeder Player hat ein eigenes Signal, einen eigenen Marsch. Es gibt unendlich viele Signale, Märsche! Aber dem RP wäre das egal, rechnet er doch jedes mal mit den gerade aktuellen Kombinationen, und die sind abzählbar im relativ niedrigen Bereich.

*) Hinweis von mir, Idee, falls möglich gedanklich vorprüfen: statt Player könnten es auch nur Signale sein die nur einen Player bedienen. Außerdem glaube ich, man könnte das alles jetzt schon mit den vorhandenen Bordmitteln des RP realisieren. Bin mir da aber noch nicht ganz sicher.

Nico hat geschrieben:Ich glaube auch nicht dass man die verschieden Verfahren unter einen Hut bringen kann.

mal schauen, eins nach dem anderen...

Nico hat geschrieben:Dann das Ableitungsverfahren von Pertony.
Man betrachtet jeweils die zwei vorigen Cps, sind diese gleich setzt man die gleiche Chance sonst das Gegenteil.

= Musterbeisspiel für ein Signal... , ich denke, sollte machbar sein.

Fragen: wieviele Ableitungsverfahren gibt es? Und was noch wichtiger ist, wie ist ein Ableitungverfahren definiert? :werweiss:
Ist ein Ableitungsverfahren ein Signal?
Das muß ich mir nochmal genauer anschauen.

Teil 2. kommt noch, kann aber bis Montagabend dauern.

VG
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Re: Die Labouchere

Beitragvon Trend » So 31. Mai 2015, 02:11

RoulettePilot hat geschrieben:Was nützt einem diese Vervielfältigten Permanenzen?
Ich kannte mal einen User, der machte dies, um "mehr Fleisch" zu haben, also er hat wenig Zahlen und hat durch das vervielfältigen dann mehr Zahlen.
Auch machte er dies, um üfter zum Setzen zu kommen.


Ich glaube genau das, oder so ähnliches habe ich beim Studium des "Links" herausgelesen.

RoulettePilot hat geschrieben:Also :) kann mir das einer gaaaaanz Kurz erklären, wobei mir die Vervielfältigung hilft?

ich versuchs mal: wird hautsächlich bei ECs eingesetzt, es geht um künstliche Vermehrung von Ereignissen (zB. Serien). Wichtig ist der Begriff "Bezug".
Eine Möglichkeit der Vermehrung könnte so aussehen: Eine Permanenz kann auch als Kette von Ereignissen dargestellt werden, die parallel zur Originalpermanenz (OV) mitläuft (zB. R S Serie). Dies wäre der 1. Strang. So, jetzt kommts 1. Strang nimmt Bezug auf OV und es entsteht ein 2. Strang, dieser nimmt Bezug auf den 1. Strang und der wiederum Bezug auf OV. usw. In jedem Strang sieht die Kette an Ereignissen anders aus. Aber es besteht mehr oder weniger immer ein Bezug zur OV.
Uff...mir raucht der Kopf. :hammer3:
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Re: Die Labouchere

Beitragvon Nico » So 31. Mai 2015, 09:42

Lieber Nico,

warum so kompliziert?
Mach es doch ganz einfach so:

Nimm eine Origanl Permanenz vom Simulator.
Schreibe in jede Zeile ein Cp, so wie die Perm es vorgibt Der Cp steht in Spalte 1.
Schreibe in Spalte zwei zu jedem Cp die 3 diesem Cp entsprechenden Chancen, also R/S, I/P, M/Ps. Das ergibt Spalten 2-4.
Das soll dann so aussehen, wenn 16 durch den Simulator vorgegeben wurde, weil 16 Rot, Pair und Manque ist:
16 R P M

Strang A
Dann kommt in Spalte 5 als Maske eine der 6 möglichen Chancen also R,S,I,P,M,Ps.
Welche ist beliebig. Dadurch wird die Maske für Strang A festgelegt. Strang A ist die neue Unterperm.
Wenn S als Maske gewählt wurde, sieht das dann so aus
16 - R P M - S
Dann schreibst Du in Spalte 6 ob sich S in einem der vorigen 3 bisher gefallenen Chancen befindet.
Ja=g ist Gewinn, Nein= v Verlust. Oder einfach + und -. Hier befindet sich S nicht in R P M
Das sieht dann so aus:
16 - R P M - S v
Strang A hat also verloren.


Strang B
Dann kommt in Spalte 7 als Maske eine der 6 möglichen Chancen also R,S,I,P,M,Ps.
Welche ist beliebig. Dadurch wird die Maske für Strang B festgelegt. Strang B ist die neue Unterperm.
Wenn M als Maske gewählt wurde, sieht das dann so aus
16 - R P M - S v - M
Dann schreibst Du in Spalte 6 ob sich S in einem der vorigen 3 bisher gefallenen Chancen befindet.
Ja=g ist Gewinn, Nein= v Verlust. Oder einfach + und -. Hier befindet sich in R P M
Das sieht dann so aus:
16 - R P M - S v - M g
Strang B hat also verloren.

Das gleiche für Strang C, D, ....

Damit ist Cp 1 (hier 16) fertig.

Dann holst Du Dir aus dem Simulator ein neuen Cp und machst mit ihm das gleiche für Strang A,B,C usw.
Aber nicht ganz das gleiche, denn die Maske (also die beliebig zu wählende Chance) ist jedesmal verschieden.

Nach 5 Cps (können auch mehr oder weniger sein) verwendest Du wieder die gleichen Masken.
Wieder in der gleichen Reihenfolge wie zuvor.

Die kleinen g oder v oder + und ergeben dann das Resultat für jeden Strang A, B, C gesondert und unabhängig vom anderen.


Bitte nicht nur durchlesen, davon hat man nichts, sondern nachbuchen !


Ich habe auch noch ein Excel Bild gemacht, weiss aber nicht wie ich es hereinstellen soll. Mit Copy and Paste geht es nicht.
Der Einfügen Eintrag ist ausgegraut.

-----------------------

Lieber RoulettePilot,
nein, ich will nicht hauen, sondern ganz sanft sein.

Schau, wenn es mehrere Permanzen gibt kann man sich die günstigen heraussuchen.
Das ist die Kernaussage.

Es sollte inzwischen klar geworden sein, dass es das Dauergewinnsystem - wenn immer auf die gleiche Weise gesetzt wird - nicht geben kann. Über eine genügend grosse Anzahl von Cps ( 100.000 oder eine Million) gibt es immer nur -2,7 % Minus.

Aber was es durchaus gibt sind Tendenzen !
Die können auch sehr lange sein. In 350 Cps können 50 mehr Rot sein als Schwarz kommen.

Tendenzen treten nur vorübergehend auf, und verschwinden dann wieder, wenn man weiter setzt.

Tendenzen sind Perm abhängig. Tendenzen können in einer Perm auftreten in einer anderen aber nicht !

Wenn ich viele Perms oder Stränge habe werde ich eher eine günstige Tendenz finden.

Im Grunde macht man das gleiche wenn man nur eine Chance bespielt und wartet bis sich ein Ecart oder sonstwas gebildet hat. Nur, bei Vervielfältigungen braucht man nicht zu warten.

Jeder Strang wird unabhängig vom anderen auf günstige Gelegenheiten geprüft und nur die besten werden gesetzt.
Beileibe nicht alle Stränge.

Immer wieder lese ich in den Beiträgen wie darauf hingewiesen wird, dass der neue Strang in Zusammenhang mit der Originalperm wäre, was als günstig angesehen wird.
Das mag sein oder nicht, ist aber unwichtig.

Im Gegenteil. Wir wollen gerade eine völlig neue Perm erzeugen, die ganz andere Verhältnisse aufzeigt !!
In der neuen Perm gelten die geichen Wahrscheinlichkeitsgesetze, aber die Verteilung der Chancen ist eine andere.
Und SOLL eine andere sein, das ist doch der Zweck der Übung. Nur so können andere Trends aufgespürt werden.

----------

Und jetzt will ich nochmals auf den Titel dieses Trends hinweisen.

Nehmen wir die 3 Progressionen:
Die Martingale ist einfach zu steil.
Die Dalembert zu flach.
Die Labouchere bildet die goldene Mitte.

Wenn man einen Graph macht mit beiden Seiten der Labouchere kann man immer wiede beobachten, dass eine Seite gleichmässig läuft während die andere Seite wilde Sprünge macht, die oft zum Untergang führen.
Es gibt hier lange andauernde Tendenzen.

Aber leider nicht immer. Manche Perms zeigen unklare Tendenzen. Hat man dagegen eine Multiperm mit vielen Vervielfältigungen sollte eine dabei sein, die eine klare Tendenz zeigt. Dieser Strang und nur dieser wird dann effektiv gesetzt.
Ich bin mir so sicher wie man es ohne Prüfung sein kann, dass so extreme Abstürze vermieden werden können.

Nico

N.S. Das Excel Bild wartet auf Veröffentlichung
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Re: Die Labouchere

Beitragvon Nico » So 31. Mai 2015, 09:53

Das Excel Bild im Anhang
Hoffentlich klapps
Dateianhänge
MultiPerm.JPG
Multiperm Beispiel
MultiPerm.JPG (82.65 KiB) 1398-mal betrachtet
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