Einsatz des NoseCutters

Einsatz des NoseCutters

Beitragvon RoulettePilot » Mo 20. Jan 2014, 01:04

Der NoseCutter hat wohl einige Fragen aufgeworfen, deshalb will ich hier versuchen zu schildern,
wie man herausfindet ob er geeignet ist.
Grundlage der folgenden Betrachtungen ist der UniversalPlayer der auf das 60x malige ausbleiben genau einer TP wartet.
(Player im Anhang)

Der NoseCutter soll zum einen das Kapital schonen, zum anderen verhindern, das man in den "Megga-Ausbleiber" rennt.

Den NoseCutter kann man nicht überall einsetzen. sondern es hängt stark davon ab, wieviel Gewinne und Verluste in etwa auftreten.
Um solche Dinge zu Testen, nehme ich den Player und ersetze dessen Progression mit der "Gleichsatz-Progression" und stelle sie so ein,
das er erst beendet ist, wenn 1x gewonnen wurde.
Nun schaltet man das Win-Loose-Tool zu und lasse das ganze eine Weile laufen, um "Daten zu sammeln"
hier im Beispeil habe ich die Permanenz von den Goodies genommen (25.000 / 01)

Nun schau ich mir die Daten des WinLoose-Tool an:
bild.png
bild.png (4.92 KiB) 4736-mal betrachtet

Was sehe ich ?
1. das die meisten Gewinne unterhalb 20 kommen
2. hin und wieder gehts über 20 Verluste
3. und.. das ist mit am wichtigsten.. es kommen keine Verluste >20 2x hintereinander.
Oder anders ausgedrückt nach einer großen Verlustserie kommt meist eine Kleine.
Und das ist das, was der Nosecutter braucht
  • Hin und wieder eine Hohe Verlustserie ist ok
  • Keine 2 hohen Verlustserien unmittelbar hintereinander
  • Nach einer großen Verlustserie sollte eine kleine kommen

Zum testen nehme ich nun die Plus1. Aber die ist natürlich Tödlich, wenn der Riesenauslbeiber kommt.
Deshalb nutze ich den NoseCutter. Also.. den NoseCutter in den Player und in den NoseCutter die Plus1.
Aufgrund meiner Beobachtungen stelle ich nun beim NC bei der Verlustserie auf 20 ein.
Nun setzt dieser wenn 20x infolge verloren wurde.. wartet auf's nächste Signal und setzt dann wieder, in der Hoffnung, das nun BALD der Gewinn kommt.

Hier der Kapitalverlauf der Player
bild.png
Ocker= Nose-Cutter - Blau = Plus1 Lila= Gleichsatz
bild.png (7.91 KiB) 4736-mal betrachtet


Man kann recht gut sehen, das die Plus1 am meisten erwirtschaftet hat. Aber.. die war auch am weitesten unten
mit dem NoseCutter war der Einsartz humaner (siehe unten), aber sie hat nicht soviel geschafft wie Plus1 , aber dafür (vermeintlich) sicherer.
Der Player mit dem Gleichsatz hat sich was Kapital und Risiko angeht auch nicht schlecht geschlagen, hat aber weniger Gewinn.


.. und hier die Beträge die gesetzt wurden
bild.png
Links = NoseCutter Mitte = Plus1 Rechts= Gleichsatz
bild.png (5.91 KiB) 4736-mal betrachtet



Alle 3 Player machen das gleiche und unterscheiden sich nur durch die Progression.
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Re: Einsatz des NoseCutters

Beitragvon drtraub » Mo 20. Jan 2014, 09:50

Phantastisch! Vielen Dank für diese ausführliche Erklärung!!!! :hurra: Ich habe den Nosecutter bisher völlig falsch eingesetzt, total unbrauchbar gemacht. Katastrophe. :hammer3:
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Re: Einsatz des NoseCutters

Beitragvon drtraub » Mo 20. Jan 2014, 09:57

Nun habe ich ihn gleich ausprobiert und das im Anhang befindliche Ergebnis kreiert. Frage: Wo ist denn nun zu erkennen, dass hier zwei Riesenausbleiber nacheinander kamen, damit das auf -641 runtergeht?
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Re: Einsatz des NoseCutters

Beitragvon RoulettePilot » Mo 20. Jan 2014, 11:18

Hallöchen,
eines vorne weg..., wenn du testest, ob mit oder ohne Progression X es besser ist, würde ich IMMER 2 Player nebeneinander laufen lassen,
gleiche Permamenz, gleiche Bedingungen.
So kann man es am besten abschätzen.

Du fragst nach dem "riesenausbleiber". Der ist natürlich nicht zu erkennen, da der Player mit dem NoseCutter nicht mehr gesetzt hat.

Was aber zu sehen ist, anhand des Winloose-Tool,
das er alles was grö0er 20 Verluste war "gecuttet" hat.
Schau dir deien "riesenausbleiber" mit 46 Coups an.
Dort hat er 2x innerhalb einer "session" zugeschlagen.

1. er setzte bis 20 Verluste kamen... -CUT-
2. irgendwann einmal kam der theoretische Gewinn
3. er setzte wieder, und es kamen wieder über 20 Verluste (nun sind 40) -CUT-
4. irgendwann einmal kam wieder der Gewinn
5. er setzte und nach 6 Coups kam der Gewinn.
6. also 46 Verluste hintereinander, wie angezeigt

Also braucht er "Luft" für 46 Progressionsstufen.
Wie gesagt, zum vergleichen den Player mit der Progression und ohne NC parallel laufen lassen,
oder um zu schauen ob der NC überbhaupt einsetzbar ist, da ganze im Gleichsatz laufen lassen.
Denn gerade anahand der "originalen" Gewinne/Verluste ergeben sich ja die Einstellungen.
Und natürlich aus entsprechend langen Testreihen.

(Aus dem Grunde habe ich oben alle 3 Player angehangen)
Bei meinem Beispiel oben habe ich einfach "wild" 60 geählt ohne das dies irgendeinen tieferen Sinn ergibt.
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Re: Einsatz des NoseCutters

Beitragvon drtraub » Mo 20. Jan 2014, 12:33

Abber, jetzt schau mal in dieses Bild. Hier stürzt der Player mit dem Nosecutter total ab und der ohne nicht. Ich begreife es nicht. Du?
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Re: Einsatz des NoseCutters

Beitragvon RoulettePilot » Mo 20. Jan 2014, 12:48

Ich kann mich da nur wiederholen.
Ich kenne den Originalplayer nicht mit seinen WinLoose-Daten.
Aber das er abstürzt ist doch einfach zu erklären.

Einmal versuche ich es noch
Angenommen, du hast Verluste (nacheinander mit je einem Gewinn am Ende) 25 30 25 30
ohne NoseCutter gewinnt er jeweils in der Stufe 25-30-25-30

Mit noseCutter geht in der Progression bis Stufe 80(!) hoch, weil er 4x setzt mit 20 Stufen die er jeweils verliert (den 1. Gewinn z.B. beim 25. Coup nimmt er nicht da er ja nicht setzt)

Du hast einfach schlechte Werte was die Unterbrechnung angeht. der Cut ist wohl eindeutig zu "zeitig"
Deshalb ja VORHER die Analyse mit dem WinLoose-Tool, um mal zu sehen, was einen schlimmstenfalls(!) erwarten kann.

(wieso machst du eigentlich immer so ein riesen Kapitalverlauf? Sieht ja gefährlich aus. :o)
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Re: Einsatz des NoseCutters

Beitragvon drtraub » Mo 20. Jan 2014, 12:57

DAS IST DOCH DEIN PLAYER!!!! Ich habe den nur runtergeladen mit und ohne Nosecutter. Sonst nix. Aber die Erklärung habe ich verstanden, schon klar. Dort wo der ohne gewinnt, da setzt der Cutter nicht. Tja. Schwierige Sache.
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Re: Einsatz des NoseCutters

Beitragvon RoulettePilot » Mo 20. Jan 2014, 13:08

Es geht doch nicht um die Strategie des Player an sich,
sondern welche Daten er anhand DEINER Permanenz IM GLEICHSATZ(!) oder halt die Original Plus1 im Winloose-Tool ermittelt hat.

Anhand DIESER Daten musst du dann entscheiden
a) ob der NoseCutter überhaupt eingesetzt werden kann
b) und ab wann

bei meiner(!) Permanenz war 20 ein guter Wert.
Bei deiner... keine Ahnung... (war wohl - wie oben schon mal gesagt, anscheinend zu niedrig angesetzt)

lass das ganze im Gleichsatz laufen (Einstellung = bis 1x gewonnen wurde ) mit einigen Permanenzen und dann schau dir die dazugehören Verluste an,
und dann entscheide..
Wie ich oben schon mal schrieb, waren die 60 Aussetzer nur einfach so gewählt. Für deine Permanenzen war er wohl zu niedrig.
und anhand meiner Permamenz und dessen Winloose-Tool-Daten habe ich die 20 gewählt.
Das können/werden bei dir ganz andere Werte sein.

Du kannst den Player nicht(!) 1:1 übernehmen. Sie waren lediglich Beispiele, um es nachvollziehen zu können.
Deshalb schrieb ich auch, woher ich die Zahlen genommen habe, um dies auch nachmachen zu können.
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Re: Einsatz des NoseCutters

Beitragvon drtraub » Mo 20. Jan 2014, 13:15

OK. Gut. Das bedeutet dann praktisch, dass ich beim Einsatz des Nosecutters z. B. im OC mit Echtgeld erst einmal eine Permanenz laufen lassen muss, um festzustellen, wie sich das da so verhält. Dann kann ich danach den Nosecutter und die innenliegende Progression einstellen. Was dann natürlich nicht heißt, dass die Permanenz sich so fortsetzt, wie sie vorher war und somit ... äh ... alle Hoffnung vergebens ist ... :heul:
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Re: Einsatz des NoseCutters

Beitragvon RoulettePilot » Mo 20. Jan 2014, 13:34

drtraub hat geschrieben:OK. Gut. Das bedeutet dann praktisch, dass ich beim Einsatz des Nosecutters z. B. im OC mit Echtgeld erst einmal eine Permanenz laufen lassen muss, um festzustellen, wie sich das da so verhält. Dann kann ich danach den Nosecutter und die innenliegende Progression einstellen. Was dann natürlich nicht heißt, dass die Permanenz sich so fortsetzt, wie sie vorher war und somit ... äh ... alle Hoffnung vergebens ist ... :heul:


ja und nein :-)
es ist richtig, das es nicht schaden kann, zu ermitteln, wie der Trend momentan ist. Meist bleibt der ja eine Weile
es ist auch richtig, das ich erstmal zig-Permanenzen durchgehen muss un erstmal zu ermitteln WAS kann mich in etwa erwarten. (also praktisch die Minma und Maxima ermitteln)
im allgmeinen brauchst du kein Echtlgeld invenstieren, da du ja sehr oft drehen kann ohne zu setzen
(deshalb schrieb ich auch, das du die Permanenzen vom Caisno speichern solltest, um dann später mit diesen "echten" Zahlen zu testen.)
und es ist auch richtig, das du anhand (wenn du auf Ausbleiber setzen willst) schaust ab wann du einsteigen solltest.
Es kann sich ja durchaus ergeben, das der NoseCutter unnütz ist, oder nicht gebraucht wird. Wie gesagt, es hängt stark von der Strateigie ab.
Der NC soll nur der letzte Notnagel sein, der gaaaaanz selten zum Einsatz kommen sollte.
Aber dues macht man ja lange vorher, bei der Entwicklung der Strategie. und nicht 5 min vorm Start :-)

Ich weiss nicht wie du das sonst machst,
aber ich schaue mir, wenn ich mir eine Strategie ausdenke fast immer die Originalpermanenzen vom Online-Casino an und schaue (meist mit gleichsatz) was mich erwarten kann.
Anhand dessen entscheide ich über die Wahl der einzelnen Werte im Player und auch der Progression.
Kann ja auch sein, das sich herausstellt das die Martingale (Plus1) das Mittel der wahl ist, den ich dann einfach mit einem Limiter begrenze. Also anstatt mit dem NC das setzen zu unterbrechen, einfach schluss mache,

Und da wir schon bei OC's sind.
Du wirst staunen, wie die sich unterscheiden.
Bei CC kommen andere Dinge zu tage als bei PlayTech. bei BetVoyager siehts wieder mit den Permanenzen anders aus.
Wenn du das lang genug machst, kannst du bald bei "Wetten dass" auftreten mit der Aufgabe: "Ich erkenne anhand der Permanenz, von welcher Cainogruppe sie stammt". Und du hättest gute Chancen dabei zu gewinnen :-)

Ich selbst rate den Leuten immer, genau aus diesem Grunde, das sie ihre Strategie dort testen sollen, wo sie später auch vorhaben zu spielen.
Also nicht für das CC was entwickeln, und dann bei Playtech einsetzen. (aber das ist meine rein persönliche Einstellung/Meinung)
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